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Feierliche Eröffnung des Kindergartens Lindenallee

Seit September 2023 zeigt der neue Kufsteiner Kindergarten, untergebracht im Altenwohnheim Zell, wie wertvoll der regelmäßige Kontakt der Generationen für alle Beteiligten ist. Am 9. Februar wurden die Räumlichkeiten offiziell eingeweiht und der Bevölkerung beim Tag der offenen Tür präsentiert.

Aufgrund des stetig wachsenden Bedarfs an Kinderbetreuungsplätzen im Stadtteil Zell kam es in der Vergangenheit zu Engpässen. Diese konnten mit der Eröffnung des Kindergartens Lindenallee ideal gelöst werden. Einzigartig an diesem Kindergarten, der in zwei Gruppen Platz für bis zu 40 Kinder bietet, ist seine Lage in adaptierten Räumen im Erdgeschoss des Altenwohnheims Zell. Dadurch bieten sich viele Möglichkeiten, dass Kinder und Altenheimbewohner:innen wertvolle Zeit zusammen verbringen können. 

Vizebürgermeisterin und Bildungsreferentin Brigitta Klein begrüßte alle Anwesenden und die Kinder zur offiziellen Eröffnung: „Wir hoffen, dass ihr hier in diesem Kindergarten viele schöne Stunden habt.“ Michael Blassnigg (Pfarrer Stadtpfarre St. Vitus) und Thomas Müller (Pfarrer der Evangelischen Pfarrgemeinde) segneten die Räumlichkeiten und die Kindergartenkinder begeisterten die Ehrengäste mit einem einstudierten Lied und einem Tanz. Sie waren sichtlich stolz ihren Kindergarten herzeigen zu dürfen. Auch viele Besucher:innen nutzten die Gelegenheit den neuen Kindergarten beim anschließenden Tag der offenen Tür kennenzulernen. 

Schneller Umbau – positiver Start

Im Februar 2023 erfolgte der Start der Umbauarbeiten, im September wurde der Kindergarten dann bereits eröffnet. Die Adaptierung wurde detailliert geplant und mit vielen lokalen Firmen realisiert. Auch der städtische Bauhof war maßgeblich an den Arbeiten beteiligt. Nun besticht der Kindergarten Lindenallee durch sein helles und einladendes Ambiente. Kindergartenleiterin Eva Eberharter und ihrer Kollegin Katharina Sieberer leiten die beiden Gruppen gemeinsam mit drei Assistentinnen und einer Fachkraft mit dem Schwerpunkt Sprachförderung. Eva Eberharter betonte bei der Eröffnung: „Es sind ganz tolle Räumlichkeiten geworden, in denen die Kinder wachsen und lernen dürfen. Wir haben uns sehr gut eingelebt und freuen uns jeden Tag hier zu arbeiten.“

Bürgermeister Martin Krumschnabel erwähnte in seiner Rede im Rahmen der Eröffnung, dass es schon 2011 den Gedanken für ein Haus der Generationen gegeben habe. Schlussendlich sei die Idee mit diesem Kindergarten nun Realität geworden: „Für mich ist dieser Kindergarten eine großartige Sache und diese Räumlichkeiten eignen sich hervorragend für einen Kindergarten.“ Er dankte dem Land für die Förderung von 150.000 Euro, wodurch die Stadt Kufstein nur 250.000 Euro für den Umbau des Kindergartens investieren musste. Die angebotene ganzjährige und ganztägige Betreuung der Kinder sei für berufstätige Eltern sehr wichtig. Bei weiter steigendem Interesse und Bedarf wäre eine Erweiterung der Gruppenräume um einen weiteren möglich.

Sebastian Kolland, Landtagsabgeordneter und Vertreter des Landes Tirol, fand lobende Worte für den Kindergarten Lindenallee und die Kufsteiner Politik: „Ich gratuliere zu diesem Projekt und ich bin überzeugt, dass solche generationenübergreifenden Projekte einen Mehrwert für alle bringen. Wo Kinder sind, da ist auch Lebensfreude daheim.“

Kindgerechte und moderne Räume

Der neue Kindergarten Lindenallee bietet ideale Räumlichkeiten für die Betreuung der Kinder: Zwei Gruppenräume und ein Bewegungsraum, Sanitäreinrichtungen und ein Aufenthaltsraum mit Küche für den gemeinsamen Mittagstisch, und um Tagesbetreuung anbieten zu können, wurden geschaffen. Zudem gibt es einen Ruheraum, der auch als Forschungsraum umfunktioniert werden kann. Ein Besprechungszimmer und ein Büro bieten Rückzugs- und Besprechungsmöglichkeiten für das Team. Der barrierefreie Haupteingang ist auf der Rückseite des Gebäudes und durch eine Rampe zugänglich. 

Die Idee zu dem Projekt kam von Werner Mair, dem Leiter der Kufsteiner Altenwohnheime. Er unterstrich in seiner Rede die gelungene Symbiose zwischen Kindergarten und dem Altenwohnheim Zell: „Die Verbindung des Altenwohnheims mit dem Kindergarten ist schon sehr gut gewachsen. Anfangs gab es viel Kritik an dem Projekt, aber wenn man sieht, was hier geschaffen wurde, ist es wirklich exzellent gelungen und die Kritik ist verstummt. Wir merken etwa bei der Tagesgestaltung, wie wertvoll der angrenzende Kindergarten ist.“ Als Beispiel nannte Mair den Besuch der Kinder am Unsinnigen Donnerstag, bei dem sie mit einem Faschingsumzug durch das Altenwohnheim für viel positive Stimmung sorgten. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass das Pflegepersonal des Altenwohnheims für seine Kinder nun direkt angrenzend eine Betreuungsmöglichkeit vorfindet.

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